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Gedenkstein und Baum – Freiheits- und Einheitssymbole

Berka/Werra, den 17.05.2016

Gedenkstein und Baum – Freiheits- und Einheitssymbole

Es sollte 25 Jahre nach der Grenzöffnung auf der Autobahn bei Obersuhl und 25 Jahre nach der Wiedervereinigung etwas Besonderes sein. Etwas, was Menschen anspricht im Osten und im Westen gleichermaßen. In der letzten Sitzung nach den gemeinsamen Veranstaltungen „25 Jahre Grenzöffnung“ 2014 und „25 Jahre Wiedervereinigung“ 2015 der hessisch-thüringischen Gemeinden Gerstungen, Wildeck, Dippach, Dankmarshausen, Großensee und der Stadt Berka/Werra wurde durch die Mitglieder der Arbeitsgruppe beschlossen, einen Gedenkstein mit Tafel aufzustellen und einen „Baum der Einheit“ zu setzen. Gedenkstein und Baum sollen vor allem den Bürgermut und die Zivilcourage der DDR-Bürger würdigen, die im Herbst 1989 auf die Straße gegangen sind, um sich für politische Veränderungen und Freiheit einzusetzen. Der Standort sollte etwas mit der ehemaligen Grenze zu tun haben und so einigte man sich auf den Grenzlehrpfad in Obersuhl. Schon vor Wochen wurde eine Rotbuche, gespendet von Werner Hartung, Bürgermeister von Gerstungen, im Bereich der Station 6 an der Bahnlinie gepflanzt. Erst kürzlich wurde durch Mitarbeiter der Bauhöfe Gerstungen und Wildeck gemeinsam der Gedenkstein vor der Rotbuche aufgestellt. Bei der Aufstellung des Steines waren sich die Bürgermeister aus Gerstungen, Wildeck und Barka/Werra einig: „Das Denkmal soll Rückblick, aber auch Anstoß sein, den demokratischen Aufbruch fortzusetzen, Demokratie und Einheit zu festigen.“ Nach Fertigstellung wird eine Messingtafel (siehe Foto) am Stein angebracht. Text und Foto H.K. Gliem